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Dieser Brief ist persönlich. Ich will nicht, dass ihn jemand anderes liest.

added by Pfirsichbaeumchen, August 7, 2019 at 9:24 AM

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#708396

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#221333

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#8095351

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Sentence #8095349

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Comments

mramosch mramosch October 3, 2019 at 2:38 PM October 3, 2019 at 2:38 PM link Permalink

‚jemand anderEs‘ ist wirklich korrektes Deutsch?

Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen October 3, 2019 at 4:31 PM October 3, 2019 at 4:31 PM link Permalink

Ja, sogar sehr korrektes Deutsch.

mramosch mramosch October 3, 2019 at 6:24 PM October 3, 2019 at 6:24 PM link Permalink

Hallo Lisa!

In Österreich wirst du nichts anderes hören als

• jemand anderer -> so wie ‚ein Anderer‘

Warum ist dann

Sentence #435998

nicht analog. Nur wegen der geringfügigen Änderung der Wortstellung?

Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen October 3, 2019 at 6:47 PM, edited October 3, 2019 at 7:36 PM October 3, 2019 at 6:47 PM, edited October 3, 2019 at 7:36 PM link Permalink

Bist Du denn Österreicher? Ich glaube, das Thema hatten wir hier schon einmal. brauchinet ist auch Österreicher. In Deutschland sagt man „jemand anderes/anders“. Beide Formen (mit und ohne e) stehen auch im Grammatikduden. Ich habe nachgesehen, um ganz sicher zu sein.

mramosch mramosch October 3, 2019 at 6:59 PM October 3, 2019 at 6:59 PM link Permalink

Also wenn ich z.B. sage

• Ok, das wird wohl jemand anderes machen!
• Ja, das macht heute jemand anderes!

dann klingt das für mich aber schon so was wie falsch, dass es schlimmer fast gar nicht geht ;-)

Außerdem gibt es ‚anderes‘ als Adverb nicht, nicht einmal im so deutschen Duden. Außer du willst Althochdeutsch wiederbeleben.

Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen October 3, 2019 at 7:34 PM, edited October 3, 2019 at 7:40 PM October 3, 2019 at 7:34 PM, edited October 3, 2019 at 7:40 PM link Permalink

Man kann „andere“, eigentlich ein Pronomen, als Adjektiv verwenden: ein and[e]res Buch o. ä. In Verbindung mit „jemand“ verwendet man im Norden die (starken) neutralen Formen (jemand anderes), im Süden die maskulinen (jemand anderer). „anders“ kann man als Adverb in der Bedeutung „sonst“ ebenfalls mit „jemand“ verwenden: jemand anders.

Dein Dialog klingt für mich ganz normal und richtig. 😊

mramosch mramosch October 3, 2019 at 7:43 PM October 3, 2019 at 7:43 PM link Permalink

‚anderes‘ ist so verflucht adjektivisch (respekt. substantivisch), dass es mit dem ‚s‘ hintendran immer nach Neutrum klingt. Das ist natürlich fatal, wenn eine Person gemeint ist...

Mein Duden hat keine Eintrag für ‚anderes‘ -> nur

ạnders​ <Adv.> [mhd. anders, ahd. anderes, eigtl. = Gen. Sg. Neutr. von ↑ 1ander…]:

1. a) auf andere, abweichende Art u. Weise, abweichend, verschieden:
a. denken, handeln, fühlen;
die a. denkende (eine andere Meinung vertretende) Minderheit;
die a. Denkenden, Gesinnten;
a. gesinnt sein; a. geartete Probleme;
a. lautende (etw. anderes aussagende) Berichte, Meldungen;
sie ist, a. als er (im Gegensatz, Unterschied zu ihm), nicht geflohen;
so und nicht a. (genau so);
etw. nicht a. (nur so) kennen;

b) andersartig, fremd, ungewohnt:
a. aussehen, wirken, sein;

c) besser, schöner:
früher war alles ganz a.;
hätte ich es doch nicht getan, dann wäre es bestimmt a. gekommen.

2. a) <in Verbindung mit Indefinit-, Interrogativpronomen u. Adverbien> sonst:
wer, jemand, niemand, irgendwo, nirgends a.;
wer, wie, was, wo a.;
wie könnte es a. sein;
wie a. könnte man sich das erklären;
hier und nirgendwo a.;

b) (ugs.) im anderen Fall, anderenfalls, sonst:
wir müssen ihm zuerst helfen, a. lässt er uns nicht gehen.

mramosch mramosch October 3, 2019 at 7:47 PM October 3, 2019 at 7:47 PM link Permalink

Allerdings im Eisenberg ‚Richtiges und gutes Deutsch‘ steht:


2 a) wer anders / wer and[e]res / wer anderer: In Verbindung mit wer, jemand, niemand wird heute überwiegend die Form anders (der zum Adverb umgedeutete Genitiv des Neutrums) gebraucht:
wer / jemand / niemand anders; mit wem anders; sie kennt hier niemand anders als dich. Auch das Neutrum anderes wird oft verwendet. Daneben werden, vor allem im Süddeutschen, wer, jemand, niemand auch mit dem Maskulinum anderer verbunden, und zwar seltener im Nominativ, häufiger in den anderen Ka- sus: wer / jemand / niemand anderer; mit jemand / niemand anderem; wen / jemand / niemand anderen. ... dass niemand anderer ... erben werde als Mila (F. Werfel). b) nicht viel anders: Nach nicht viel wird immer die Form anders verwendet: Das ist heute nicht viel anders.

Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen October 3, 2019 at 7:56 PM October 3, 2019 at 7:56 PM link Permalink

Es ist das neutrale Genus, und eine Person ist wegen „jemand“ auf jeden Fall gemeint. Im Grammatikduden heißt es dazu, daß damit ausgedrückt werde, daß das Geschlecht entweder nicht bekannt oder unwichtig sei. Man kann das auch auf echte Adjektive ausweiten: jemand Nettes, Fremdes.

Ich verstehe, daß Du das unlogisch findest, weil Du es nicht gewohnt bist, aber es ist korrektes Hochdeutsch und im Norden ganz normal. Man kann es nicht wegargumentieren. 🙂

Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen October 3, 2019 at 7:58 PM October 3, 2019 at 7:58 PM link Permalink

Hier haben sich die Kommentare überschnitten. Die zitierte Stelle sagt alles. 🙂

mramosch mramosch October 3, 2019 at 8:27 PM October 3, 2019 at 8:27 PM link Permalink

‚Er ist wirklich jemand Nettes.‘

Da stellen sich alle Haare bei mir auf ;-)))

Was ich allerdings noch viel schlimmer finde ist die doppelte Markierung im Dativ

• Das gebe ich lieber jemandem Anderem.

‚jemandem‘ hat für mich viel eher die Funktion eines Determinators und übernimmt somit die Funktion der Artikelmarkierung des Komplements. Ich sage ja auch nicht

• Das gebe ich lieber einem Anderem


Na ja, man muss sich da an vieles gewöhnen ;-)))

Das bayrische ‚der Butter‘ habe ich auch noch nicht richtig verdaut...

—-

Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen October 3, 2019 at 8:49 PM October 3, 2019 at 8:49 PM link Permalink

„Das gebe ich lieber jemandem Anderem“ ist wirklich falsch. Da würde ich „Das gebe ich lieber jemand anderem“ oder „Das gebe ich lieber einem anderen“ sagen.

mramosch mramosch October 3, 2019 at 9:13 PM October 3, 2019 at 9:13 PM link Permalink

Duden:

Im Dativ gelten nur die Formen auf -em als standardsprachlich - entweder (nach jemand und niemand) nur am substantivierten Adjektiv (e) oder an beiden Wortformen (f). Umgangssprachlich finden sich aber oft Formen auf -en (g):

(e) ...wen man mit jemand Unbekanntem tanzt...
(f) Wie fühlen Sie sich, wenn Sie jemandem Unbekanntem...
(g) Standardsprachlich nicht anerkannte Varianten:
...und von jemandem Unbekannten nass gemacht...
... fühlt sich von jemanden Unbekannten verfolgt...
...auf der Suche nach wem Netten...

Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen October 3, 2019 at 9:51 PM October 3, 2019 at 9:51 PM link Permalink

Bei „ander“ heißt es bei der doppelten Flexion als Ausnahmefall dennoch korrekt „jemandem anderen“, aber es wird sicher jeder zustimmen, daß man lieber andere Fügungsweisen verwenden sollte. 🙂

Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen October 3, 2019 at 9:55 PM October 3, 2019 at 9:55 PM link Permalink

<Reißt den Duden an sich und wirft ihn aus dem Fenster, bevor noch etwas daraus zitiert werden kann.> 😃

mramosch mramosch October 3, 2019 at 10:00 PM, edited October 3, 2019 at 10:08 PM October 3, 2019 at 10:00 PM, edited October 3, 2019 at 10:08 PM link Permalink

Beim Adjektiv ‚andere‘ sind auch im Dativ die Formen auf -en standardsprachlich nicht anerkannt.

Also nur:
• Ich hörte das von jemand anderem / jemand anders / jemandem anderem / jemandem anders

mramosch mramosch October 3, 2019 at 10:03 PM October 3, 2019 at 10:03 PM link Permalink

Ist wirklich enorm, zu welchen Komplikationen so ein Kasus-System führen kann ;-)

Und wir nennen uns Muttersprachler!?! Von welcher Sprache fragt sich nur ;-)

Wie schön ist da Spanisch - alles ist so homogen und doch ausdrucksvoll und vielfältig.

mramosch mramosch October 3, 2019 at 10:03 PM October 3, 2019 at 10:03 PM link Permalink

Bis zum nächsten Mal :-)

Danke für das Gespräch!